Campus-Netz

Ein starkes Netz für mehr Effizienz und Leistung

 

In Mittelstand und Industrie gewinnt das Thema Industrie 4.0 bzw. digitalisierte und automatisierte Prozesse in Produktion und Logistik zunehmend an Bedeutung. Bei der Digitalisierung von Produktion und Logistik ergeben sich oft ganz neue Möglichkeiten, z.B. der mobile Einsatz von Maschinen oder Produktions- und Förderanlagen. Das ermöglicht einem Unternehmen, flexibel auf wechselnde Anforderungen und Wünsche zu reagieren. Dabei stellt sich die Frage, wie man mobil einsetzbare Maschinen und sonstige Anlagen mobil in automatisierte Prozesse anschließen und integrieren kann?

Eine Voraussetzung dafür ist eine drahtlose Vernetzung. Damit diese Prozesse auch verlässlich funktionieren, werden vier Mindestanforderungen an die Infrastruktur der Kommunikationstechnik gestellt: Leistungsstarke Bandbreite, Latenzzeit, Verfügbarkeit und Datensicherheit. Die Lösung hierfür sind Campus-Netze. Ein Campus-Netz kann in verschiedenen Varianten realisiert werden: Mit Hilfe eines öffentlichen Mobilfunknetzbetreibers, mit einem unternehmenseigenen, nichtöffentlichen Netz oder mit einer Kombination aus beiden. Je nach Variante ist das Campus-Netz dann in vorab definierten Örtlichkeiten wie Produktionshallen, Gebäuden oder Betriebshöfen für alle Mobilfunkkunden oder exklusiv für ausgewählte Teilnehmer verfügbar. Wenn ein Unternehmen sich für die nichtöffentliche Variante eines Campus-Netzwerkes entscheidet, wird die Datensicherheit erhöht, weil die Daten faktisch auf Servern im Unternehmen gespeichert werden. Im Gegensatz zu WLAN-Netzen sind Campus-Netze zudem deutlich weniger störanfällig, haben niedrige Latenzzeiten und garantieren kontinuierlich hohe Datenraten – ein maßgeblicher Erfolgsfaktor bei der Vernetzung von Anlagen, Maschinen, Robotern und Fahrzeugen. Der von der Bundesnetzagentur für 5G zugewiesene Frequenzbereich zwischen 3,7 und 3,8 GHz ist für die Errichtung von Campus-Netzen beispielsweise in Werkshallen und Betriebshöfen besonders geeignet. Campus-Netze können aber auch über ein LTE-Netz in diesem genannten Frequenzbereich betrieben werden. Jedoch sollte bei der Konzeption genau bedacht werden, welche Geräte oder Maschinen mobil über ein Campus-Netz und welche weiterhin über eine drahtgebundene Verbindung an die Produktion angebunden werden. Dabei spielen Themen eine Rolle wie z.B. produktionskritische Prozesse oder die Sicherstellung der Stromversorgung mobiler Geräte (Akkulaufzeiten, Ladezeiten, USV, usw.).

 

Die STF Gruppe ist mit ihrer über 20-jährigen Erfahrung in der Analyse, Messung, Planung und Projektierung von Funknetzen genau der richtige Ansprechpartner, wenn Sie ein Campus-Netz konzeptionieren, planen und aufbauen wollen. Zu unseren Leistungen im Bereich Campus-Netze zählen:

 

  • Analyse des Ist-Zustands

  • Ermittlung der Bedarfe

  • Erstellen eines Anforderungskatalogs

  • Definition von Use-Cases

  • Konzeption eines Campus-Netzes

  • Beantragung der Frequenzen bei der Bundesnetzagentur (Antragstellung, Erstellung Frequenznutzungskonzept und Behörden-Engineering im Nachgang)

  • Erstellen von Planungsdokumenten (Funknetzplanung, CAD-Zeichnungen, Leistungsverzeichnisse, usw.)

  • Projektkoordination beim Aufbau und der Inbetriebnahme des Campus-Netzes

Stefan Wehner STF Gruppe

Stefan Wehner

Head of Digital Technologies

T+49 (0)172 6612 314

Treten Sie jetzt mit unserem Ansprechpartner für Campus-Netze, Stefan Wehner, in Kontakt und lassen Sie sich unverbindlich zum Thema beraten.

Auszug unserer Referenzen