KI auf der Baustelle und im Betrieb: Digitale Innovation beim neuen STF-Campus
Senden-Bösensell – 07.08.2026 – Mit dem Neubau des STF Campus schafft die STF Gruppe nicht nur einen modernen und nachhaltigen Unternehmensstandort, sondern setzt auch konsequent auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) über den gesamten Gebäudelebenszyklus hinweg. Von der Planung über die Bauausführung bis zum späteren Gebäudebetrieb kommen digitale Technologien zum Einsatz, um Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu verbessern.
Bereits während der Planungs- und Bauphase werden BIM-Modelle, Laserscans und digitale Dokumentationen miteinander verknüpft. KI-gestützte Systeme analysieren die großen Datenmengen und erkennen potenzielle Planungsfehler oder Kollisionen zwischen Architektur, Tragwerk und Technischer Gebäudeausrüstung frühzeitig. Dadurch können Risiken reduziert, Nacharbeiten vermieden und Bauabläufe effizienter gestaltet werden.
Während der Bauausführung erfassen moderne Scanverfahren regelmäßig den tatsächlichen Projektfortschritt. Die gewonnenen Daten werden automatisch mit dem digitalen Gebäudemodell abgeglichen. Abweichungen oder Ausführungsfehler werden früh erkannt und können zeitnah korrigiert werden. Gleichzeitig entsteht eine lückenlose digitale Dokumentation des Gebäudes.
Aus diesen Informationen entwickelt sich Schritt für Schritt ein digitaler Zwilling des STF Campus. Er bildet die reale Immobilie virtuell ab und stellt sämtliche gebäuderelevante Daten zentral zur Verfügung. Dadurch erhalten Projektbeteiligte jederzeit einen transparenten Überblick über den aktuellen Stand sowie mögliche Optimierungspotenziale.
Der Nutzen endet jedoch nicht mit der Fertigstellung des Gebäudes. Die während Planung und Bau gewonnenen Daten werden in ein CAFM-System (Computer Aided Facility Management) übernommen und bilden die Grundlage für einen intelligenten Gebäudebetrieb. Technische Anlagen, Wartungsinformationen, Sensoren und Betriebsdaten werden dort digital zusammengeführt und durch KI ausgewertet.
So können beispielsweise Störungen oder Verschleißerscheinungen frühzeitig erkannt werden, bevor es zu Ausfällen kommt. Wartungen erfolgen bedarfsgerecht statt ausschließlich nach festen Intervallen. Das erhöht die Anlagenverfügbarkeit und senkt gleichzeitig die Instandhaltungskosten.
Auch im laufenden Betrieb entstehen erhebliche Effizienzvorteile. Die KI analysiert Belegungs-, Nutzungs- und Energiedaten und unterstützt dabei, Reinigung, Flächennutzung, Heizung, Lüftung und Klimatisierung bedarfsgerecht zu steuern. Dadurch werden Energieverbräuche reduziert und Betriebskosten dauerhaft gesenkt.
„Digitalisierung endet nicht mit der Fertigstellung eines Gebäudes. Die größten Potenziale entstehen im laufenden Betrieb. Deshalb schaffen wir bereits heute die Datengrundlage, um den STF Campus künftig effizient, nachhaltig und wirtschaftlich betreiben zu können“, erklärt Stefan Feldmann, Geschäftsführender Gesellschafter der STF Gruppe.
Mit dem neuen STF Campus entsteht damit ein praxisnahes Beispiel für die digitale Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft. Das Projekt zeigt, wie KI, digitale Zwillinge und CAFM-Systeme dazu beitragen können, Gebäude nicht nur besser zu planen und zu bauen, sondern über viele Jahre hinweg intelligenter und kosteneffizienter zu betreiben.
Anfragen, Anmerkungen, Kritik:
Wir haben immer ein Ohr